Salta

Salta

Das war schon ein besonderes Erlebnis. Mit dem Zug hinauf zu den Wolken, dem Tren a las Nubes auf 4200 m Höhe, bis kurz vor die Grenze zu Chile. Durch vier Klimazonen, eine gewaltige Berglandschaft, über phantastische Brücken im Hochgebirge, zu prähistorischen und Inkastätten, einen ganzen Tag mit Bus und Bahn über mehr als 400 km.


Langsam bricht die Nacht herein, es geht zurück. Das Hochland, Puna genannt, setzt sich in Bolivien mit dem Alti Plano fort. Da werde ich dann in den nächsten Tagen ankommen.
Der Zug fährt fast täglich mit Passagieren im oberen Bereich. Die gesamte Strecke bis Antofagasta in Chile wird bis zu 7x im Monat mit Güterzügen befahren. Es ist eine Schmalspurbahn.


Eine Sache hatte ich noch nicht erwähnt, die ständigen Polizeikontrollen, fast an jedem Ortseingang und -Ausgang, manchmal unvermittelt im Nirwana, selbst im Turibus mehrmals, an den Busbahnhöfen nach der Abfahrt häufig durchs Gepäck. Als Radfahrer  hatte ich noch nie eine Kontrolle. Was wollen die mit den Daten? Dein Busticket nur mit Reisepass, die Daten auf dem Ticket. Kontrolle mit Ticket und Ausweis vor dem Einstieg.

Busse in den Hochanden


Bis ich vorgestern das Ticket für den Tren hatte, verging eine Stunde. Gestern morgen dann erneute Registrierung mit Ausweiskontrolle (fast eine Stunde anstehen). Dann gab es ein Bändsel an den Arm. Preußen war richtig unbürokratisch. In Dunedin in NZ dauerte alles ca 3 Minuten bei einer Person. Hier ca 10 Leute. Dafür sind die Menschen, einschließlich der Polizisten, sehr freundlich, offen, hilfsbereit, interessiert.

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