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Kategorie: Länder

Anruf aus China

Anruf aus China

Es ist kaum zu glauben, vorhin kam ein Anruf von einer mir völlig unbekannten Nummer mit der angezeigten Landeszuordnung China. Als ich abnahm, war Jürgen dran. Ich habe mich richtig gefreut, na klar, nach 3 Tagen ohne Nachricht. Er stand genau auf der Markierung des Nordpolarkreises und war sehr glücklich. Heute ist Tag-/Nachtgleiche; klasse getimt! Offenbar haben die Kanadier dort ein Festnetztelefon oder so etwas ähnliches hingestellt und die Anrufe nach Europa werden eben über China abgewickelt… 2 bis 3…

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Ich bin wieder in Deutschland und blicke auf China zurück …

Ich bin wieder in Deutschland und blicke auf China zurück …

Der letzte Tag. Zeit für ein kurzes Resümee. Ein riesiges Land, so groß wie Europa. Sehr vielfältig, aber monolithisch. Sehr freundliche und hilfsbereite Menschen, meistens. Sie sind dem Fremden gegenüber häufig hilflos. Viele ältere Menschen haben diese stoische Gelassenheit und Nachsicht mit diesem tiefgründigen Lächeln. Jüngere Menschen sind da viel hektischer. Die chinesische Klassiker von Konfuzius bis Laotse scheinen keine Bedeutung mehr zu haben. Wenn Du denkst, die lesen in ihrer roten Maobibel, ist es doch das rote Handy mit…

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on the road to shanghai!

on the road to shanghai!

Die Fahrt nach Shanghai rein war einfach grandios. Selbst nach Mitternacht waren Bund und Pudong Finance Center noch hell erleuchtet. Auf den Strassen war nicht so viel los wie in New York. Die Athmosphäre war jedoch beeindruckend. Wolkenkratzer in Serie im Bau, aber jeder anders. Gerade ist einer mit über 500 oder 600 m im Bau. Gedreht. Sieht aus, als hätte der Architekt den Entwurf zerknüllt in die Ecke geworfen. Der Oriental Pearl Tower mit 468 m wirkt dagegen klein…

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lost heaven

lost heaven

Meine Schlemmerreise durch China hat seinen Höhepunkt und sein Ende gefunden. Im „Lost Heaven“ habe ich den kulinarischen Himmel gefunden. Allein deswegen hätte sich die lange Reise gelohnt. Wunderbare Mini-Frühlingsrollen mit süß-saurer Soße und danach Hähnchenbrust nach Yunnan-Art in scharfer Soyasauce. Dazu Rotwein (Malbec aus Argentinien) und Pelegrino. Einfach göttlich in sehr schönen stilvollen Räumlichkeiten, nettes Personal. Das Ganze in einem schönen grünen Gärten bei Sonne, Wärme und etwas Wind. Einfach perfekt.

wastl und die chinesischen Köche

wastl und die chinesischen Köche

Richtig frischen Fisch. Das war ein Angebot, das ich nicht ablehnen konnte. Nur war der Fisch ziemlich groß und schwamm noch im Becken. Schließlich hatten wir und auf die Menge geeinigt. Zuerst kam eine Schüssel mit zwei Sorten Sud auf die Herdplatte auf dem Tisch. Der Küchenjunge kam noch mit einer Schale Chilischoten, um die Menge zu klären. Der Sud köchelte. Dann kam der halbe Fisch, und zusätzlich längs halbiert. Unter Protest stellte ich alles neben die Platte und schaltete…

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Wastl und die chinesischen Stäbchen

Wastl und die chinesischen Stäbchen

Gerade habe ich Fisch in einer begnadeten Soja-Ingwer-Soße mit viel Zwiebeln und Knofi gegessen. Einfach köstlich. Hätte mich reinlegen können. Nur mit dem Fisch kriegen die Chinesen es einfach nicht hin: 1. zu lange gekocht und dann noch am Tisch auf hoher Flamme 2. mit Stäbchen kann man keinen Fisch tranchieren. 20 Bedienstete, die zusahen, mir mit Löffel und Gabel helfen wollten. Da wurde ich sehr unwirsch und laut. Verarschen kann ich mich alleine. Dann kam ein Mädel, das drei…

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… Abfahrtsignal ertönt …

… Abfahrtsignal ertönt …

Vor ein paar Stunden habe ich mir das nicht einmal vorstellen können. Aber jetzt bin ich auf einem chinesischen Kreuzfahrtschiff auf dem Yangtse. Gerade kommt das Abfahrtsignal. Ich bin gespannt. Vorhin war ich noch in einer Vorstadtkneipe (350 Stufen hoch hier im Tal) und habe mich vollgefressen, sogar mit Stäbchen. Ölige Erdnüsse sind etwas schwieriger. War aber lecker.

… und nun gehe ich auf Kreuzfahrt

… und nun gehe ich auf Kreuzfahrt

Irgendwie wirkt die Szenerie etwas surreal. Ich sitze am Yangtse und schaue über Fluss und See. Jede Menge Frachtschiffe auf dem Wasser und hinter mir brandet der Straßenverkehr. Vor mir liegt das Kreuzfahrtschiff, das die nächsten zwei Tage mein Zuhause ist. Hätte ich auch nicht gedacht, auf dem Drei-Schluchten-See eine Kreuzfahrt zu machen, durch die Schluchten bis zum Damm. Das kann ja was werden. Wanzhou zählt schon zum subtropischen Teil von China. Kurze Hose ist angenehm. Einen Teil des Weges…

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Der schlimmste Tourentag war heute!

Der schlimmste Tourentag war heute!

Heute war der schlimmste Fahrrad-Tag der Tour. Gleich hinter Daxian, nach Navi und als Pfadfinder, gab es eine neue Autobahn, aber nicht für Fahrräder, und eine 30 km lange Baustelle auf der 210 mit 5 cm Schlamm überall, grobem und feinem Schotter, steilen Wegen hoch und runter, Feldbrocken und Schlaglöchern. Bei einem machte der Vorderreifen nicht mehr mit. Also Rad flicken in der schlammigen .Steinwüste. Es gibt hierfür angenehmere Orte. Aber dort passiert ja nix. Mit fachkundiger Unterstützung von 40…

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Blackout und völlige Dunkelheit in den Bergen vor Daxian

Blackout und völlige Dunkelheit in den Bergen vor Daxian

Mitten in den Bergen. Chinesische Kleinstadt mit 200.000 Einwohnern, höchstens 200 Häuser größer 40 Stockwerke, aber Ausschilderung nach Dashuan, zwar völlig falsch, aber immerhin. Es regnete nicht und es ging sogar abwärts durch ein phantastisches Tal mit Wolken auf den Bergspitzen und einem rauschenden Fluss. Überall Feldbrocken auf der Strasse. Für 18 Uhr war meine Ankunft in Daxian berechnet. Pusstekuchen. Dann verließen Strasse und Eisenbahntrasse das Tal und es war wieder Gebirge. So wurde es dann 22 Uhr. Die letzten…

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Ein Gedicht von einem Poncho: er regnet und regnet und regnet …

Ein Gedicht von einem Poncho: er regnet und regnet und regnet …

So hatte ich es mir nicht vorgestellt, und der Wetterbericht auch nicht. Als mich der Bus an der Autobahn bei Wenyuan auskippte, hatte der Himmel gerade seine Schleusen geöffnet, ganz weit. In wenigen Sekunden war alles klatschnass. So schnell konnte ich die Planen und den Poncho gar nicht rausholen. Dann ging es noch 30 Minuten durch Nacht, Regen und Kälte auf einer Baustrasse in den Ort. Der Poncho ist ein Gedicht und die beste Investition der Reise. Im nächstbesten Hotel…

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Wohlbehalten am Ende der Seidenstraße angekommen … und nun auf nach Süden

Wohlbehalten am Ende der Seidenstraße angekommen … und nun auf nach Süden

Heute ist es bei mir angekommen. Beim zweiten Gang durch die riesige Halle der Terracotta-Armee musste ich plötzlich weinen, vor Freude, dass ich am Ende der Seidenstrasse wohlbehalten angekommen bin. Viel hatte ich schon über die Terracotta-Armee gesehen und gelesen. Jetzt stand ich tatsächlich hier, Auge in Auge mit den Kriegern, so richtig real. Ein tolles Gefühl, hier zu stehen, hier zu sein, und das mit viel eigener Kraft. Mehr als 6000 Krieger, überlebensgroß, plus sonstiges was eine Armee so…

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Am Ende der Seidenstraße in XIAN angekommen!

Am Ende der Seidenstraße in XIAN angekommen!

Das Ende der Seidenstraße ist erreicht: Xian mit seiner Stadtmauer und der großen Geschichte. Und meiner eigenen persönlichen. Ich kann es irgendwie noch nicht richtig fassen, dass ich hier jetzt angekommen bin. Es wird sicherlich noch einen Tag dauern, bis es so richtig angekommen ist. Freude, Erleichterung, Stolz. Im Ziel ist man dann häufig erst einmal leer. Die beiden letzten Tage zusammen waren auch ein Teufelsritt mit fast 400 km, zuerst noch viel Gebirge hinter Tianshui, dann gemächlicher den Wei…

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In der dreckigsten Großstadt der Welt: Lanshou

In der dreckigsten Großstadt der Welt: Lanshou

Heute war ruhiger als sonst. Nach 10 Uhr bin ich erst losgekommen. Das Frühstück war in der Kneipe, aber sehr gut. Lanshou stand heute auf dem Plan: Wasserräder, Deutsche Eisenbrücke (ein Geschenk des Kaisers), Weiße Pagode mit Park. Alles. Engagierte Pflege der Grünanlagen am Ufer des Flusses Huang He. Bei uns besser bekannt als Gelber  Fluss. Die Strassen werden ständig feucht gehalten, ohne diese jedoch zu reinigen. So ist der Dreck nicht Weg, aber zu Matsch geworden. Einige Hundert Wasserwagen…

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Der kleine wastl auf seinem Rad … ein Tag zum Weglassen …

Der kleine wastl auf seinem Rad … ein Tag zum Weglassen …

Der Tag war eher nicht so gut. Über das letzte Schreiben vom Gericht war ich nicht so glücklich. Dann wollte mich die Rezeption um meine Kaution betuppen. Der Weg geht bergab, so dass ich schon vor 14 am Huang He war. Dann spielte wieder alles verrückt: Karte sagte das Eine, das Navi was ganz anderes und die Passanten noch was anderes. Bei einem Laden ließ ich dann das Rad stehen, um mit dem Bus nach Bingling zu fahren. Es war…

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