Einsamkeit und Wildnis in den chilenischen Anden

Einsamkeit und Wildnis in den chilenischen Anden

Mehr als zwei Tage Einsamkeit und Wildnis

In den südchilenischen Anden, und dann dieser Ort. Hunderte Firmen bieten Exkursionen zu den Höhlen, in die Berge und zu den Gletschern an. Hunderte Zelte hier und Restaurants ohne Ende. Es scheint ein Haupttourismuspunkt von Chile zu sein. Ich mache morgen Früh einen Bootsausflug zu den Kalkstein/Marmor-Höhlen.
Der Tag war sehr lang. Wegen des angekündigten Regens bin ich schon um 7 Uhr losgefahren. Zelt trocken. Toller Sonnenaufgang und wilde Wolken den ganzen Tag. Phantastische Landschaften den ganzen Tag. Nach jeder Wegbiegung eine neue Welt. So schnell konnte ich gar nicht photographieren. Es gab dann nur wenige aber kräftige Schauer. Die Straßen sind wirklich eine Katastrophe. Sehr schlechte Ingenieure oder Generäle ohne Hirn und keine Kenntnis über Oberflächen von Schotterstraßen. Ein paar chinesische Bautrupps würden ganz schnell paradiesische Zustände produzieren.
So bleibt es halt wie es ist. Vor Jahren hatte ich schon geschrieben, dass jedes Volk die Regierung bekommt, die es verdient. Und damit auch die dazugehörigen Strassen. Zum Glück bin ich nicht lange im Land. Wehe nur den hier lebenden Menschen.

Also morgen Besichtigung der Höhlen und dann nach Cochrane, eine der letzten Etappen. Heute traf ich Manfred aus Deutschland/Australien, seit einem Jahr seit Recife unterwegs. War als Hippy über Persien und Indien nach Australien gekommen und dort hängen geblieben. Jetzt ist er in der Welt unterwegs. Fast ein Spiegelbild von mir.
Der See, die Berge, eine tolle Umhebung. Die Welt ist schön.

P.S von Rita: Ich habe noch keine Bilder bekommen. Jürgen kann die nicht über das Mobiltelefon versenden, sondern braucht dafür einen entsprechenden Shop.

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