Ein Gedicht von einem Poncho: er regnet und regnet und regnet …

Ein Gedicht von einem Poncho: er regnet und regnet und regnet …

So hatte ich es mir nicht vorgestellt, und der Wetterbericht auch nicht. Als mich der Bus an der Autobahn bei Wenyuan auskippte, hatte der Himmel gerade seine Schleusen geöffnet, ganz weit. In wenigen Sekunden war alles klatschnass. So schnell konnte ich die Planen und den Poncho gar nicht rausholen. Dann ging es noch 30 Minuten durch Nacht, Regen und Kälte auf einer Baustrasse in den Ort. Der Poncho ist ein Gedicht und die beste Investition der Reise. Im nächstbesten Hotel waren die Leute sehr freundlich und haben mir sehr geholfen. Eine heiße Dusche war dann echt klasse, ebenso ein heißer Tee. So endete der Tag kurz vor Mitternacht in Frieden.
Der Tag hatte in Xian nett angefangen mit Frühstück an der Strasse und einer Fahrt mit Leihrad auf der Stadtmauer um die Stadt herum. Beim Stelenmuseum gibt es ein großes Künsterviertel. Die große Wildgans-Pagode war mir dann doch zu teuer für nichts, die kleine ebenso und das Provinzmuseum von Sanxi ist montags geschlossen. Wie seinerzeit das Museum in Tiflis.
Wie alle Touristinformationen auf dieser Reise, hatte auch diese keine Ahnung, trotz hektischer Telefonate. „Es gibt keinen Bus nach Wanyuan“. Am Busbahnhof war dann alles schnell erledigt, heute oder morgen, der nächste Bus um 17.00 ! So hatte ich noch Zeit fürs Essen und Einkäufe. Dann war ich wieder in den Bergen.

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