Ins Nichts nach Shanshan

Ins Nichts nach Shanshan

Hinter Shanshan fing das Nichts an. Aber davon gab es viel. 160 km ohne Orte, Kneipen und Raststätte. Dafür konnte ich die Autobahn nutzen. Teilweise war die Landstraße nicht mehr vorhanden. Shanshan war noch eine nette Kleinstadt (China) gewesen. Trotz Sonntag gab es Frühstück in den Kneipen. Die Strassen und später die Autobahnen waren leerer als sonst. An der Fernwärme (neu) wurde aber dennoch gearbeitet.
Den ganzen Tag ging die Strasse aufwärts. Eine wilde Landschaft am Füße des Bogdan Shan. Aber einsam. Alle 140 oder mehr Kilometer eine Raststätte. Gegen 19 Uhr ging dann die Sonne unter. Noch 70 Kilometer. Nach 800 Höhenmetern und 6 Stunden war ich endlich angekommen. Es gab noch Zimmer, dann war ich eingeschlafen. Im schönen warmen Schlafsack. Es wird inzwischen abends und nachts empfindlich kalt. Ab 19 Uhr lange Hose, Jacke und Skihandschuhe, und das auch bergan. Eine sternenklare Nacht und ein wunderschöner Mond.
Heute geht es nach Hami. Ist nicht mehr so weit.

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