Per aspera ad astram

Per aspera ad astram

Länger habe ich dann schon geschlafen und den Reifen geflickt. Frühstück gab es im Hotel nicht. Hab ich aber immer alles dabei. Es regnete in Strömen und es ging gegen den Wind berghoch. Was sonst? Irgendwann ging es begab und die Sonne kam raus. Genau dort tauchte ein Restaurant im Nirgendwo auf. Nette Leute, leckeres Essen (halbes Schaf), viel Wodka an verschiedenen Tischen. Kurz darauf war ich über der Grenze in Aserbaidschan. Wieder eine Stunde vor. Nette Leute überall. Nach 40 km Qazax, dem Beginn der Weinstraße in Azerbaidschan. Mal sehen. Die erste Flasche habe ich fast geschafft. Sehr lecker. Kein Neid. Per aspera ad astram. (durch Mühsal zu den Sternen …)

Ein Gedanke zu „Per aspera ad astram

  1. Lieber Jürgen,
    mit viel Interesse lese ich täglich Deine erfrischenden Berichte und bewundere Dich mit einem gewissen Neid. Heute wo Du in die Gegend kommst, die mir persönlich bekannt ist, hab ich mich aufgerafft meinen „Senf“ dazuzugeben. Meine Empfehlung, genieße den Mingǝҫevier- Stausee
    (kyrillisch auch Мингечаур [Mingetschaur]) und mach Pause am ehemaligen sowjetischen Olympiatrainingszentrum. Dort gibt es viele schöne Gaststätten mit Freiflächen über dem kühlenden Wasser. (Als ich vor 14 Jahren dort war, herrschte die europaweite Hitzewelle und dort hatten wir selbst unten am Wasser 48°C, die sich dann nachts zu erholsamen 36°C abkühlten) So eine Hitze wünsche ich Dir nicht, denn dann bist Du genauso nass wie an Regentagen, nur von Innen. Die Straße bis Baku ist mir dann bestens bekannt. Dann ist für mich aber Schluss mit eigenen Kenntnissen. Erst wenn Du später (vorausgesetzt Du bekommst das chinesische Visum) nach Ürümqi kommst, kann ich wieder mitreden. Viel Spaß weiterhin, tolle Erlebnisse, bleib Gesund und übernimm Dich nicht.
    Dein Erich

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