… fertig mit Jack und Büx …

… fertig mit Jack und Büx …

Heute bin ich fertig mit Jack und Büx. Hab ich aber erst hier im Hotel gemerkt. Zwischendurch hatte das Navi  auch gemeldet warum. Am Strand hatte ich angefangen mit kurzen Bergen im Ort, dann der Anstieg nach Düzce auf 480 m mit netter Abfahrt und ausgiebigem Mittag. Beim Bremsen an der Asphaltkante abgerutscht und umgekippt. Soll vorkommen. Nur Schrammen. Dann aber doch die Kette geölt. War auch notwendig und sinnvoll, da kurz darauf, und zwei Tassen Kaffe später, der Weg nach oben ging, in die Berge und Anatolien. Die Schnellstraße, vier Spuren mit Mittelleitplanke und schmalem Seitenstreifen, geht über den Pass und nicht durch den Tunnel wie die Autobahn. Geht in der Türkei angeblich auch für Fahrräder. Ist mir aber zu unsicher. Wie steil der Weg war (und ist), merkt man an den LKWs, die höchstes doppelt so schnell sind und am Navi mit der Mitteilung 954 m ü NN. Für den Nachmittag und Abend genug. Insgesamt waren es bisher 4300 m am Berg. Bolu ist ein ganz moderner Ort ohne Flair. Dafür waren alle 141.000 Einwohner am Abend in der Fußgängerzone flanieren. Alle Menschen hier sind immer freundlich, hilfsbereit und lesen Deine Wünsche von den Lippen ab, auch wenn die Kommunikation manchmal schwierig ist  und Hände und Füße und alle anderen Sprachen erfordert. Trotzdem funktioniert es.
Heute morgen das Zelt noch im Regen abgebaut, auch wenn die Schwalben schon hoch flogen. Später klarte es auf, nur noch Wolken in den Bergen. Jetzt brauche ich Sonnencreme. Und Skihandschuhe. So kalt war die Abfahrt hier oben nach Bolu. 

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